Motiv

Kauf- und Werkvertragsrecht

Der Kaufvertrag gehört zu den Grundtypen des Vertragsrechts. Es handelt sich hierbei um Austauschverträge, die auf die Übereignung einer Kaufsache gegen Zahlung des Kaufpreises gerichtet sind.
Gegenstand des Kaufvertrages können Sachen in jedem Aggregatzustand sein (Immobilien, Maschinen, Strom, Bauteile, Gase oder Flüssigkeiten), aber auch Sachgesamtheiten (ein Unternehmen mit Inventar, Computer- Hard- und Software) und Rechte (Wertpapiere, Gesellschaftsanteile etc.). Auf den Handelskauf sind die besonderen Vorschriften des Handelsrechts anzuwenden. Beim beiderseitigen Handelskauf ist insbesondere die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht seitens des Käufers zu beachten. Dauerschuldverhältnisse, die in der Vergangenheit öffentlich-rechtlich geregelt waren, unterliegen heute Spezialgesetzen des Zivilrechts.
Durch einen Werkvertrag wird der Unternehmer zur Herstellung des versprochenen Werkes und der Besteller zur Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet. Gegenstand des Vertrages ist ein vereinbarter Erfolg, nämlich die Schaffung eines Werkes. Dies kann die Herstellung einer Sache (körperlicher Werkerfolg), aber auch die Erstellung eines Gutachtens (unkörperlicher Werkerfolg) sein. 
Bei Verträgen über Bauleistungen können die Verdingungsordnung für Bauleistungen vereinbart werden, andere Vertragsgestaltungen sind möglich und auch hier greifen häufig Spezialregelungen.

In beiden Rechtsgebieten ergeben sich häufig Fragen zur Wirksamkeit des Vertrages und hinsichtlich der Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen. Wir vertreten und beraten Sie gerichtlich und außergerichtlich in allen Fragen des Kauf- und Werkvertragsrechts.

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